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Werkstatt

Auf einer Insel in der Havel, in einem Backsteinensemble aus dem 19. Jahrhundert.

Unsere Werkstatt liegt auf der Insel Eiswerder, einer 14 Hektar großen Insel in der Havel.

Eiswerder gehört zum Berliner Bezirk Spandau und ist über zwei Brücken erreichbar. Die roten Klinkergebäude waren früher preußische Munitionsfabriken, später West-Berliner Senatsreserve, dann Filmstudios von Artur Brauner — Romy Schneider und David Bowie wurden hier gedreht.

Heute teilt sich die Insel auf in Wohnungen, Künstlerateliers, Medienunternehmen — und eine Handvoll Werkstätten, zu denen wir gehören. Es passt zu dem, was wir tun: alte Substanz, gut gepflegt, weiterverwendet.

14 ha
Inselfläche
1826
Erstes Gebäude
2
Brücken
Was uns antreibt

Erhalten statt austauschen.

Wir sind zwei Berliner Tischler, die sich an einem geschichtsträchtigen Ort wie Eiswerder eine Werkstatt eingerichtet haben — und die ein klares Anliegen verfolgen: die historischen Bauelemente Berlins zu erhalten.

In unserer Lehre und im Alltag haben wir gesehen, wie viele Betriebe arbeiten: Aus reiner Wirtschaftlichkeit werden Altbau-Fenster und -Türen zu schnell ausgebaut und gegen neue ersetzt. Es ist auf den ersten Blick einfacher und im Angebot oft günstiger.

In den meisten Fällen aber hat eine fachgerechte Sanierung der Bestandsfenster die gleichen — oft sogar bessere — Werte als ein Neuteil: in Bezug auf Dämmwert, Schallschutz und vor allem den Feuchtigkeitsaustausch durch die Wand. Gerade im Berliner Altbau, wo das gesamte Bauphysik-System auf den vorhandenen Materialien aufbaut, ist das ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Wir nehmen uns die Zeit, das Bestehende anzuschauen, abzudichten, zu reparieren, gangbar zu machen. Und wenn wirklich erneuert werden muss, dann nach Maß und im Stil des Hauses.

Das ist keine Romantik — das ist Handwerk, das die Bausubstanz versteht.

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Vor Ort schauen wir uns gemeinsam an, was ansteht. Der Termin kostet nichts.

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